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N Seoul Tower

Von diesem Turm aus, der sich auf dem Gipfel des Berges Namsan befindet, haben Sie eine wunderbare Aussicht auf Seoul. Er wurde im Jahr 1969 zunächst als Satellitenzone für Fernsehen und Rundfunk in Seoul errichtet, bevor er 1980 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die koreanische Firma CJ vermietete den Turm 10 Jahre lang und renovierte ihn im Jahr 2005. Danach wurde er als öffentlicher Bereich beliebter denn je. Auf dem Turm findet jeden Abend von 17.00 bis 23.00 Uhr eine Lichtershow statt, die zu einer Touristenattraktion in Seoul geworden ist.

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Garosu-gil, Sinsa-dong

Garosu-gil galt als das Soho von Seoul, weil hier aufstrebende Koreanische Künstler weit entfernt vom teureren Gangnam-Bezirk ihre Studios eingerichtet hatten. Inzwischen ist der Stadtteil mit seinen asiatischen und europäischen Restaurants und Cafes, Designermodegeschäften und Accessoire-Boutiquen, Galerien und Clubs immer beliebter geworden. Im Gegensatz zu einigen überfüllten und hektischen Einkaufsvierteln wie Myeongdong bietet Garosu-gil eine willkommene Abwechslung und eignet sich besonders gut dafür, bei einem Kaffee die neuesten Trends zu beobachten.

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Dongdaemun

Dongdaemun vertreibt eine Vielzahl von Produkten wie Namdaemun und ist rund um die Uhr geöffnet. Der Dongdaemun-Markt ist so beliebt, weil Sie hier alles, was das Herz begehrt, zu angemessenen Preisen, in bequemer Lage und zu jeder Tages- und Nachtzeit kaufen können. Im Doosan Tower, einer großen lokalen Modeeinkaufsgalerie auf dem Dongdaemun-Markt, haben ausländische Touristen Anspruch auf eine 10-prozentige Steuererstattung für gekaufte Waren. Wenn Sie Waren in Geschäften mit dem Schild „Tax-Free Shopping“ kaufen, wird Ihnen für diese Waren die Mehrwertsteuer erstattet. Dazu wenden Sie sich im Incheon International Airport im dritten Stock des Passagierterminals an das„Korea Refund“-Büro.

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Myeongdong

Myeongdong ist eines der angesagtesten und geschäftigsten Einkaufs- und Vergnügungsviertel von Seoul, das bei Einheimischen und Touristen beliebt ist. Spazieren Sie durch enge Gassen mit zahlreichen Straßenhändlern, Geschäften, Restaurants, Cafés und Schönheitssalons und tauchen Sie ein in die geschäftige Menschenmenge.

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Gyeongbokgung

Das 1395 errichtete Gyeongbokgung blieb über weite Strecken der Joseon-Epoche das Zentrum der autokratischen Herrschaft. Im Gegensatz zu anderen Orten in Seoul befinden sich an allen vier Seiten des rechteckigen Areals große Tore. Drei granitgepflasterte Gehwege erstrecken sich vom vorderen Eingangstor, oder Geunjeongmun, bis zum Geunjeongjeon, der Haupthalle des Gyeongbokgung-Palasts. Hier widmete sich der Staatsführer wichtigen Fragen, empfing ausländische Gesandte und versammelte seinen Hofstaat für königlichen Rituale. Auch fanden hier Inthronisierungen statt. Beim Blick in die Halle sehen Sie den Thron des Königs mit seinem Vordach und einer aufwendig gearbeiteten Gitterdecke, die mit zwei goldenen Drachen in den Wolken, einem Symbol der königlichen Herrschaft, verziert ist.