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My Son

Das Heiligtum My Son befindet sich 70 Kilometer von Da Nang entfernt und war während der Cham-Dynastie, vom vierten bis zum zwölften Jahrhundert, eine kaiserliche Stadt. Das Heiligtum My Son ist ein großer Komplex mit den Überresten religiöser Anlagen, der mehr als 70 Bauwerke umfasst. Dazu zählen Tempel und Türme, die über komplizierte Konstruktionen aus roten Ziegeln miteinander verbunden sind. Laut den Aufzeichnungen auf der steinernen Stele wurde die My Son-Architektur des Komplexes auf einem hölzernen Tempel erbaut, welcher der Anbetung des Geistes Siva Bhadresvera diente. Im späten 16. Jahrhundert wurde der Tempel durch einen großen Brand zerstört. Im Laufe der Zeit wurden seine historischen Geheimnisse Schritt für Schritt von Wissenschaftlern enthüllt. Anhand von Steinstelen und königlichen Dynastien konnten sie beweisen, dass My Son vom späten 4. bis zum 15. Jahrhundert das wichtigste heilige Land des Cham-Volkes war. Der Komplex wurde vielfach aufgrund seines großen historischen Wertes gerühmt und im Jahr 1999 schließlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

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Hoi An

Die zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannte historische Altstadt von Hoi An ist ein außergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Handelshafens aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. Die Altstadt liegt am Ufer des Flusses Thu Bon in der Provinz Quang Nam. Ihre Gebäude und Straßen weisen sowohl einheimische als auch ausländische Einflüsse auf und tragen zum Charme dieser einzigartigen Weltkulturstätte bei. Unternehmen Sie einen Spaziergang in die Vergangenheit und erleben Sie die einzigartige kulturelle Atmosphäre von Hoi An, die im Laufe der Zeit nahezu unverändert geblieben ist, da die meisten der Gebäude im traditionellen architektonischen Stil des 19. und 20. Jahrhunderts gehalten wurden. Es gibt kein besseres Zeugnis der reichhaltigen Geschichte der Stadt als die wunderschönen Häuser mit ihren kunstvoll geschnitzten Holzfassaden und moosbedeckten Ziegeldächern, die mehr als 300 Jahre lang Wettereinflüssen und Kriegen widerstanden haben. Eine Reise nach Hoi An ist in jedem Fall ein Fest für die Sinne. Die Besucher, die durch die malerischen, von Laternen beleuchteten Straßen schlendern, werden angenehm von dem leichten, in der Luft liegenden Weihrauchduft und den rhythmischen Klängen der Pagoden-Glocken überrascht sein, die durch die Nachbarschaft hallen.

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Hue

Hue war von 1802 bis 1945 die kaiserliche Hauptstadt von Vietnam und gilt aufgrund des zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten Komplexes aus Hue-Denkmälern noch immer als kulturelles Zentrum Vietnams. Der Komplex wurde während der Herrschaft der 13 Könige der Nguyen-Dynastie erbaut und besteht aus der Hauptstadt (Verwaltungsgebäude), der Kaiserlichen Stadt (königliche Paläste und Schreine), der Verbotenen Stadt (königliche Residenzen), den Königsgräbern und den berühmten Pagoden. Die Stadt Hue ist für ihr romantisches Vermächtnis bekannt, das durch ihre königliche Vergangenheit und die Anmut der hier lebenden Menschen beeinflusst wurde. Außerdem hat sie eine Küche zu bieten, die sowohl von den Einheimischen als auch von internationalen Besuchern als beste Küche des Landes angesehen wird. Die kulinarischen Geheimnisse der lokalen Traditionen basieren auf dem harmonischen Zusammenspiel von gesunden Lebensmitteln, verschiedenen Geschmacksrichtungen, Dekorationen und Farben, um so jedes Gericht optimal zu präsentieren. Jedes Menü wird sorgfältig zubereitet, um ein außergewöhnliches Gourmeterlebnis zu gewährleisten – ganz gleich, ob es sich um eine einfache tägliche Mahlzeit oder ein königliches Festessen handelt.

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Hai-Van-Pass

Der Hai-Van-Pass ist eine alte Straße, die sich durch die Berge zwischen Da Nang und Lang Co schlängelt und atemberaubende Ausblicke auf das Meer und die Landschaft bietet. Als größter Grenzposten Vietnams kam dem Hai Van-Pass in der Geschichte Vietnams eine große strategische Bedeutung zu. Lange Zeit diente er als Bollwerk gegen jede Landarmee, die in die nördlichen und zentralen Regionen des Landes vorstoßen wollte. Der Name De Nhat Hung Quan bedeutet so viel wie „gewaltiger Grenzposten“ und ist auf jedem Räuchergefäß im Thai-Tempel eingraviert.

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Bach Ma-Nationalpark

Der Bach Ma-Nationalpark befindet sich in Zentralvietnam, genauer gesagt in den Provinzen Thua Thien Hue und Quang Nam. Er liegt auf einem hohen Bergrücken, der von Westen nach Osten entlang der laotischen Grenze bis hin zum Ostmeer am Hai Van-Pass verläuft. Dieser Gebirgsrücken unterbricht die Küstenebene von Vietnam und bildet eine natürliche Grenze zwischen der Fauna und Flora des nördlichen und des südlichen Vietnams. Der Grat wirkt sich auch auf die lokalen klimatischen Verhältnisse im Nationalpark aus, die sich durch die wahrscheinlich ergiebigsten Regenfälle in ganz Vietnam auszeichnen.
Die Bach Ma-Region ist seit langem für ihre reiche Artenvielfalt bekannt. Ein Grund dafür ist, dass die Region innerhalb eines relativ kleinen Bereiches ein breites Spektrum an Lebensräumen bietet, das sich von Küstenlagunen bis hin zu Bergwäldern erstreckt. Außerdem liegt Bach Ma an einer natürlichen Grenze zwischen Nord- und Südvietnam sowie zwischen der Annamitischen Kordillere und der Küstenebene. Mit ihren steilen Bergen und dichten Wäldern bietet diese Region einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen ein Zuhause. Am Fuße der Berge befinden sich tropische Monsunwälder, die ab einer Höhe von über 900 Metern in subtropischen Wald übergehen. Hier gibt es Arten, die sowohl aus Nord- als auch aus Südvietnam stammen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Bach Ma als eine der südostasiatischen Festlandregionen mit der größten Artenvielfalt gilt. Die Bergspitze von Bach Ma war mit einer Höhe von 1450 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt im Park, bevor dieser erweitert wurde, und liegt nur 18 Kilometer von der Küste entfernt.

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Lang Co Bay

Lang Co ist Teil einer größeren geografischen Formation, zu der Berge, ein Fluss, eine Lagune, eine Insel und ein 3,2 Kilometer langer Strand gehören. Diese natürliche Vielfalt ist es auch, die eine ausgeprägte Artenvielfalt ermöglicht, vor allem im Hinblick auf geschützte Meerestiere wie Korallen, Muscheln, Fische, Krustentiere, Schildkröten und andere Meeresbewohner. Diese biologisch äußerst wertvollen Ökosysteme sind auch wirtschaftlich von Bedeutung. Sie werden nicht nur für die Fischwirtschaft, sondern auch für die Herstellung von alltäglichen Utensilien wie Taschen und Körben, Dünger und sogar Medikamenten genutzt. Aufgrund ihrer Lage und ihres natürlichen und kulturellen Reichtums ist die Bucht Teil des nationalen Plans zur Tourismusentwicklung. Dieser Plan wird von der vietnamesischen Regierung unterstützt und zielt unter anderem darauf ab, die lokalen natürlichen und kulturellen Reichtümer zu schützen und zu erweitern.

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The Heart of Central Vietnam - Destination Map

<p>This destination map will help guide you through the Central of Vietnam with a list of most amazing places, from spectacular waterfront areas to mossy old-growth forests. In these places, you’ll find rugged wilderness, deep blue waters and plenty of marine and mountain wildlife.</p>

<div align="left"><p><a href="http://banyantreestage.btcloudspace.com/documents/10577/13089/BTVNLC_Destination_Map.png/4504a92e-ed9c-4417-b165-bbea3b4e0e23?t=1449732777000">Click to view this Map</a></p></div>